Dienstag, 8. Dezember 2009

In der Weihnachtsbäckerei ...

... habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum  Blogeinträge oder Tweets überproportional häufig die Themen Essen&Trinken, Kultur, Sport oder Politik behandeln?  Die allerwenigsten Verlautbarungen im Internet zeigen ein tatsächliches Bild des Autors und so entsteht ein wohl eher einseitiger und  belangloser Eindruck. Wahrscheinlich sind  sich die meisten Schreiber der großen, unwägbaren Öffentlichkeit bewusst, und vermeiden daher personenbezogene oder emotionale Themen. Auch wenn es ein wenig eins.punkt.null klingt, es wird sich wohl nicht die ganze reale Welt im Netz abbilden lassen. So werde ich mich wohl auch heute mit einem einfachen Thema der Kategorie Essen&Trinken begnügen: Backen zu Weihnachten!

Das Lebkuchenhaus

Was zunächst kompliziert ausschaut ist am Ende recht einfach. Aus Lebkuchenteig werden die einzelnen Elemente für ein Haus 30 Minuten bei 150 Grad ausgebacken und mit Zucker verklebt.  Hier erstmal das Lebkuchen-Rezept:

* 500g Honig
* 200g Zucker
* 10g Lebkuchengewuerz
* 125g gem. Mandeln und Haselnuesse
* 1 EL Rosinen
* je 50g Zitronat und Orangat
* 500g Mehl
* 3 Eier
* 1 1/2 Päckchen Backpulver
* 1 Päckchen Pottasche

Für den Kleber einfach Puderzucker mit Wasser und etwas Eiweiß verrühren. Zum Auftragen verwende ich ein Back-Spritze. Die Slideshow zeigt ein paar Bilder zum Vorgehen:


Der Geruch des Lebkuchens verbreitet sich in der ganzen Wohnung und der Teig schmeckt nach ein bis zwei Wochen wirklich phantastisch. Mein Großonkel hat zur Weihnachtszeit Lebkuchenhäuser für mich und meinen Bruder gebacken - eine sehr schöne Kindheitserinnerung!

Danke, Onkel Karl & Tante Emma